Akne

Akne ist eine sehr häufige Erkrankung der Talgdrüsenfollikel. Sie tritt vorwiegend im jugendlichen Alter, aber auch im Erwachsenenalter auf. Betroffen sind vor allem die talgdrüsenreichen (seborrhoischen) Areale von Gesicht, Schultern, Rücken und Dekolleté.

Akne

Akne ist eine sehr häufige Erkrankung der Talgdrüsenfollikel. Sie tritt vorwiegend im jugendlichen Alter, aber auch im Erwachsenenalter auf. Betroffen sind vor allem die talgdrüsenreichen (seborrhoischen) Areale von Gesicht, Schultern, Rücken und Dekolleté.

Was ist Akne?

Es gibt verschiedene Formen mit unterschiedlichen Schwere- bzw. Ausprägungsgraden. Die Verläufe sind meist chronisch-kontinuierlich oder chronisch-schubweise und können viele Jahre andauern. Akne verschwindet von selbst wieder, bedarf jedoch insbesondere bei schweren Ausprägungsgraden eines konsequenten Therapiekonzeptes, um Spätfolgen wie Vernarbungen zu verhindern.
Anhand der vorherrschenden Hautveränderungen unterscheidet man drei klinische Akne-Typen:

  • Bei der Akne comedonica kommt es vorwiegend zur Ausbildung von Mitessern (Komedonen) in geschlossener und offener Form. Papeln oder Pusteln zeigen sich nur vereinzelt. Wenige Mitesser sprechen für eine leichte Variante, viele für eine schwere Form der Akne comedonica.
  • Die Akne papulopustulosa ist die häufigste Form der Akne und geht neben dem Vorhandensein von Komedonen überwiegend mit Papeln und Pusteln einher. Sie kommt häufiger bei Jungen und Männern vor und zeigt sich dort auch ausgeprägter als bei Mädchen und Frauen.
  • Die Akne conglobata ist eine schwere, hoch entzündliche Form der Akne vor allem im Gesichts- und oberen Rumpfbereich. Hier zeigt sich eine ausgeprägte Talgproduktion mit sehr vielen Komedonen, Fistelkomedonen, Papeln, Pusteln, schmerzhaften Abszessen, Fistelgängen, Einschmelzungen und häufig stark narbenreicher Abheilung.

Welche Sonderformen der Akne gibt es?

  • Die Akne fulminans ist eine schwere Akne conglobata, die mit Fieber und Krankheitsgefühl einhergeht.
  • Die Akne tarda kommt häufiger bei Frauen als bei Männern vor. Meist besteht die Akne seit der Pubertät, kann jedoch auch neu auftreten, dann meist ab dem 30. Lebensjahr.
  • Man beobachtet hier entzündliche Papeln und Pusteln sowie geschlossene und offene Komedonen, vorwiegend im Unterkieferbereich und am Kinn. Häufig finden sich Manipulationsspuren und eine Verschlechterung im Verlauf des Zyklus, bzw. bei hormonellen Schwankungen (Schwangerschaft, Stillzeit, Wechseljahre). Auch bestimmte Medikamente (Antikontrazeptiva, Anabolika, Vitamin-B-Präparate), die falschen kosmetischen Produkte oder heiß-feuchtes Klima können zu einer Verschlechterung führen.
  • Bei der Akne inversa sind vorwiegend innenliegende Bereiche, die reich an Schweißdrüsen und Haaren sind (Achseln, Brustregion, Gesäß etc.) befallen. Es entstehen immer wieder Papeln, Pusteln, schmerzhafte, teilweise lang bestehende Abszesse, die verschmelzen können. Als Ursachen werden eine genetische Veranlagung, eine ungesunde Lebensweise (falsche Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Stress) sowie lokale Reizungen vermutet. Eine Verbesserung durch lokal desinfizierende und antientzündliche Maßnahmen ist häufig nur vorübergehend. Meist bedarf es zu einer dauerhaften Sanierung großer operativer Eingriffe und einer gesünderen Lebensweise.

Experten-Tipp

Meiden Sie jegliche Art von Irritationen. Verwenden Sie regelmäßig eine milde Reinigung.

Wie entsteht Akne?

Neben genetischen Faktoren begünstigen eine vermehrte Produktion von Talg, vergrößerte Talgdrüsen und eine Verhornungsstörung im Bereich der Haarausführungsgänge das Entstehen einer Akne. Aber auch eine Besiedelung mit Bakterien, eine vermehrte Produktion von Wachstumshormonen (in der Jugend) und viele weitere Faktoren wie psychischer Stress, Ernährung, Rauchen und bestimmte Medikamente können dazu beitragen.

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Wie entsteht Akne?

Neben genetischen Faktoren begünstigen eine vermehrte Produktion von Talg, vergrößerte Talgdrüsen und eine Verhornungsstörung im Bereich der Haarausführungsgänge das Entstehen einer Akne. Aber auch eine Besiedelung mit Bakterien, eine vermehrte Produktion von Wachstumshormonen (in der Jugend) und viele weitere Faktoren wie psychischer Stress, Ernährung, Rauchen und bestimmte Medikamente können dazu beitragen.


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Wichtigster Pflegeschritt: die Reinigung

Bei zu Akne neigender Haut kommt der hauttypgerechten Basispflege eine besondere Bedeutung zu. Ungeeignete Pflegeprodukte können die Akne deutlich verschlechtern oder eine Akne provozieren. Basismaßnahme ist eine passende Reinigung 1-2 Mal täglich. Hierfür eignen sich pH-neutrale Seifen. Wasser allein ist zur Reinigung eher ungeeignet, da es wenig überschüssigen Talg entfernt. Talg kann jedoch auch nach der Reinigung zusätzlich mit einem Gesichtswasser (Klärungs-Tonic) entfernt werden. Leicht alkoholhaltige Lösungen mit entzündungshemmenden und schuppenlösenden Inhaltsstoffen wirken als Gesichtswasser desinfizierend, durchblutungsfördernd und hauterfrischend. Allerdings kann Alkohol bei sehr empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen. Sanftere Wirkstoffe z. B. Sorbitol sind eher zu empfehlen.

Wichtigster Pflegeschritt: die Reinigung

Bei zu Akne neigender Haut kommt der hauttypgerechten Basispflege eine besondere Bedeutung zu. Ungeeignete Pflegeprodukte können die Akne deutlich verschlechtern oder eine Akne provozieren. Basismaßnahme ist eine passende Reinigung 1-2 Mal täglich. Hierfür eignen sich pH-neutrale Seifen. Wasser allein ist zur Reinigung eher ungeeignet, da es wenig überschüssigen Talg entfernt. Talg kann jedoch auch nach der Reinigung zusätzlich mit einem Gesichtswasser (Klärungs-Tonic) entfernt werden. Leicht alkoholhaltige Lösungen mit entzündungshemmenden und schuppenlösenden Inhaltsstoffen wirken als Gesichtswasser desinfizierend, durchblutungsfördernd und hauterfrischend. Allerdings kann Alkohol bei sehr empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen. Sanftere Wirkstoffe z. B. Sorbitol sind eher zu empfehlen.

Die richtige Hautpflege gegen Akne

Die anschließende Pflege soll die Haut nach der Reinigung beruhigen, kühlen und Spannungsgefühle beseitigen. Sie sollte den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen und dabei die Funktion der Hautbarriere erhalten. Bei Akne sind fettarme Grundlagen wie wasserhaltige Emulsionen mit einem hohen Wasser- und einem geringen Fettanteil (O/W-Typ) und Gele besonders geeignet. Bei der Spätakne, die häufig neben den fettigen auch trockene Hautareale aufweist, sollte dagegen auch auf ausreichend pflegende Inhaltsstoffe geachtet und eher eine Creme als ein Gel verwendet werden. Pflegeprodukte bei Akne sollten neben antibakteriellen auch keratolytische Eigenschaften besitzen – also in der Lage sein, die Verhornungen und Verstopfungen der Talgdrüsen zu lösen. Diese Eigenschaft besitzen z. B. Fruchtsäuren, bei deren Anwendung man jedoch auch ihre möglicherweise irritierende Wirkung bedenken sollte. Salbeiextrakt kann den Talgabfluss bei Akne günstig beeinflussen. Inhaltsstoffe wie Bisabolol und Allantoin werden entzündungshemmende und regenerierende Eigenschaften zugeschrieben, die dabei helfen können, den Hautzustand bei Akne zu verbessern.

Die richtige Hautpflege gegen Akne

Die anschließende Pflege soll die Haut nach der Reinigung beruhigen, kühlen und Spannungsgefühle beseitigen. Sie sollte den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen und dabei die Funktion der Hautbarriere erhalten. Bei Akne sind fettarme Grundlagen wie wasserhaltige Emulsionen mit einem hohen Wasser- und einem geringen Fettanteil (O/W-Typ) und Gele besonders geeignet. Bei der Spätakne, die häufig neben den fettigen auch trockene Hautareale aufweist, sollte dagegen auch auf ausreichend pflegende Inhaltsstoffe geachtet und eher eine Creme als ein Gel verwendet werden. Pflegeprodukte bei Akne sollten neben antibakteriellen auch keratolytische Eigenschaften besitzen – also in der Lage sein, die Verhornungen und Verstopfungen der Talgdrüsen zu lösen. Diese Eigenschaft besitzen z. B. Fruchtsäuren, bei deren Anwendung man jedoch auch ihre möglicherweise irritierende Wirkung bedenken sollte. Salbeiextrakt kann den Talgabfluss bei Akne günstig beeinflussen. Inhaltsstoffe wie Bisabolol und Allantoin werden entzündungshemmende und regenerierende Eigenschaften zugeschrieben, die dabei helfen können, den Hautzustand bei Akne zu verbessern.

Unsere Empfehlung

PURDERM

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Pickel oder Mitesser bis hin zu Akne können während der Pubertät, aber auch als Spätakne bei Erwachsenen auftreten. Sie entstehen, weil die Haut – oft hormonell bedingt – zu viel Talg produziert und aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Die Pflege von PURDERM wurde eigens dafür entwickelt, Unreinheiten mit pflegenden und auch entzündungshemmenden Wirkstoffen sanft abklingen zu lassen und der Entstehung von neuen Pickeln oder Mitessern vorzubeugen. So kann sich das Hautbild nach und nach klären und die Haut fühlt sich ausgeglichener und angenehm gepflegt an.

Milchsäure und Apfelsäure wirken antimikrobiell und steigern die Zellerneuerungsrate. Beruhigende Pflegestoffe wie Alpha-Bisabolol und Allantoin fördern die Verbesserung des allgemeinen Hautzustandes und können durch Unreinheiten bedingte Entzündungen vorbeugen.

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