Hautausschlag

Zu einem Exanthem (vom griechischen „exantheo“ – „ ich blühe auf“) zählen infektiöse oder nicht- infektiöse, entzündliche Hautauschläge. Sie sind meist von begrenzter Dauer und verlaufen eher schubweise. Häufig treten sie auf der gesamten Haut auf und zeigen eine gewisse Symmetrie. Die einzelnen Hauterscheinungen (Einzeleffloreszenzen) sind Papeln, Pusteln, kleine Bläschen, Blasen oder Quaddeln. Häufig gibt es einen vorherrschenden Effloreszenzen-Typ, manchmal jedoch auch ein buntes Bild mit verschiedenen Stadien der einzelnen Hautveränderungen nebeneinander (z. B. beim Windpocken/Varizellen-Exanthem die Heubnersche Sternenkarte).

Hautausschlag

Zu einem Exanthem (vom griechischen „exantheo“ – „ ich blühe auf“) zählen infektiöse oder nicht- infektiöse, entzündliche Hautauschläge. Sie sind meist von begrenzter Dauer und verlaufen eher schubweise. Häufig treten sie auf der gesamten Haut auf und zeigen eine gewisse Symmetrie. Die einzelnen Hauterscheinungen (Einzeleffloreszenzen) sind Papeln, Pusteln, kleine Bläschen, Blasen oder Quaddeln. Häufig gibt es einen vorherrschenden Effloreszenzen-Typ, manchmal jedoch auch ein buntes Bild mit verschiedenen Stadien der einzelnen Hautveränderungen nebeneinander (z. B. beim Windpocken/Varizellen-Exanthem die Heubnersche Sternenkarte).

Beispiele für Exantheme

Virusexantheme

  • Masern (Morbilli): Schwere, hoch ansteckende, per Tröpfcheninfektion übertragbare, meist im Kindesalter auftretende, fieberhafte Erkrankung durch das Masernvirus. Das Exanthem beginnt nach einer Inkubationszeit von ca. 8 Tagen als weiße Flecken im Bereich der Mundschleimhaut (Enanthem). Dann entsteht das Exanthem mit dunkelroten, zusammenfließenden Flecken meist hinter den Ohren beginnend und sich schließlich auf Hals und Rumpf, zuletzt auf die Armen und Beine ausbreitend.

    • Röteln (Rubeola): Harmlose, wenig ansteckende, durch Tröpfcheninfektion übertragbare, meist im Kindesalter auftretende Viruserkrankung. Häufig kommt es vor Beginn des Exanthems zu einer Lymphknotenschwellung im Halsbereich, dann breitet sich das blassrote, fleckige Exanthem vom Gesicht beginnend hinter den Ohren, dann am Rumpf und an den Armen und Beinen aus. Eine bekannte Komplikation sind schwere Missbildungen beim Fötus, wenn die Mutter in den ersten Schwangerschaftsmonaten Röteln hat.

    • Windpocken (Varizellen): Durch Tröpfchen-und Schmierinfektion übertragbare, hoch ansteckende Infektion des Varizella-Zoster-Virus, die lebenslange Immunität verleiht, aber als endogene Reinfektion zum Bild der Gürtelrose (Zoster) führt. Nach einer Inkubationszeit von 14 Tagen kommt es meist nach leichtem Fieber zu starkem Juckreiz mit einem Aufschießen von kleinen roten Flecken, die sich rasch in kleine Papeln und Bläschen umwandeln. Nach deren Eintrüben entstehen Krusten, die nach 2-3 Wochen ohne Narbenbildung abheilen. Da die Krankheit in Schüben verläuft, sieht man hier verschiedene Effloreszenzen nebeneinander (Heubnersche Sternenkarte). Der Verlauf ist bei Kindern meist deutlich milder als bei Erwachsenen. Diese leiden häufig unter ausgeprägtem Krankheitsgefühl, hohem Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen.

    • Ringelröteln (Erythemainfectiosum,fünfteKrankheit): Mäßig ansteckende, mild verlaufende Infektion (Parvovirus B19) im Kindesalter, die nach einer Inkubationszeit von durchschnittlich 10 Tagen mit einer Rötung an den Wangen beginnt (Ohrfeigengesicht) und sich dann auf Arme, Beine und das Gesäß ausbreitet. Handflächen und Fußsohlen bleiben meist frei. Eine Infektion in der Schwangerschaft muss vermieden werden.

    • Hand-Fuß-Mund-Krankheit (falsche Maul-und-Klauen-Seuche): Meist nach einer Inkubationszeit von 4-7 Tagen im Sommer und Herbst auftretendes, mild verlaufendes Virusexanthem (Coxsackie-Viren), mit typischen Bläschen an Handflächen, Fußsohlen und in der Mundschleimhaut.

    Allergische Exantheme

    • Kontaktallergische Ekzememit generalisierten Streureaktionen: Die Kontaktallergie ist eine immunologische Überreaktion der Haut auf einen eigentlich unbedenklichen Stoff, der dann zu einem Allergen wird. Ca. 15-20 % der Allgemeinbevölkerung sind gegen eines der häufigsten Kontaktallergene (Nickelsulfat, Duftstoff-Mix, Perubalsam, Kolophonium) sensibel. Das Allergen penetriert beim ersten Kontakt die Haut und löst eine Immunreaktion aus. Hierbei kommt es zur sogenannten Sensibilisierung, jedoch noch nicht zu einer Hautreaktion. Erst beim nächsten Kontakt können dann, je nach Schweregrad, Dauer der Einwirkzeit und Potenz des Allergens im Bereich des Kontaktareals juckende, leicht erhabene, unscharf begrenzte, später auch über das Kontaktareal hinausreichende Plaques mit kleinen Bläschen und Knötchen entstehen. Die Reaktion kann sich auch nach Entfernung des Allergens noch verschlechtern (Crescendo-Reaktion). Die Hautveränderungen können sich von Mal zu Mal verstärken, auch bei deutlich weniger Allergenkontakt. Zum Teil kann es auch zu Streuherden an unberührter Haut kommen.

    • Nesselsucht,-fieber(Urtikaria): Akute oder chronische, häufig schubweise verlaufende Krankheit, die mit dem Auftreten von charakteristischen immer gleichen Hautveränderungen, nämlich Quaddeln (Urticae), einhergeht. Dies sind meist sehr stark juckende, erhabene, scharf begrenzte, gut tastbare, einzelne oder zusammenfließende, blass bis rosa-rötliche flüchtige Effloreszenzen, die an derselben Stelle maximal 24 Stunden bestehen bleiben und meist abends oder nachts auftreten. Die Ursachen sind vielfältig und in sehr vielen Fällen lässt sich kein Auslöser feststellen.

  • Polymorphe Lichtdermatose (Sonnenallergie): Dies ist die häufigste durch UV- Strahlung auftretende Lichtdermatose. Nach einer Latenzzeit von Stunden bis wenigen Tagen treten nur an den sonnenexponierten Arealen stark juckende Papeln, Pusteln, Bläschen und Plaques auf. Alle Hauttypen sind betroffen, die mit einem helleren Hauttyp jedoch vermehrt. Woher sie kommt und wie sie entsteht, ist bis heute noch nicht ganz geklärt. Wahrscheinlich besteht eine genetische Disposition zu einer Überempfindlichkeitsreaktion vom verzögerten Typ. Die Mallorca-Akne ist eine der Akne ähnelnde Variante der polymorphen Lichtdermatose. Es zeigen sich in den lichtexponierten Arealen v. a. stark juckende Papeln und Pusteln. Hier empfiehlt sich auf jeden Fall der Verzicht auf ölhaltige Lichtschutzmittel, besser sollten Gele oder eine Creme verwendet werden.

    • Fotokontaktallergie(photoallergische Dermatitis): Sie benötigt zur UV-Einstrahlung noch die systemische Einnahme oder lokale Applikation eines Allergens, welches dann zu einer allergischen Reaktion im sonnenexponierten Areal führt. Häufige Fotoallergene sind z.B. bestimmte Antibiotika, Schmerzmedikamente oder Vitamin-A-Derivate.

    Wer kann von Neurodermitis betroffen sein?

    Neurodermitis kann in unterschiedlichen Lebensabschnitten auftreten, zum Teil schon im Säuglingsalter. Die Anlage dazu wird vererbt. Es gibt immer einen schubweisen Verlauf mit mehr oder weniger langen beschwerdefreien Zeiten. Die Ausprägung, die Symptome und der Leidensdruck können unterschiedlich stark sein. Von einer sehr milden Variante mit wenig Beeinträchtigung im alltäglichen Leben bis zu einer massiven Einschränkung mit ausgeprägtem Leidensdruck und starker psychischer wie auch körperlicher Belastung durch z. B. Meidung sozialer Kontakte und Schlafmangel. Typische Symptome bei der Neurodermitis sind sehr trockene, schuppende, gerötete Haut und ein ausgeprägter Juckreiz. Bei einem lange bestehenden atopischen Ekzem ist die Haut oft vergröbert und kann stellenweise verdicken (Lichenifikation).

    Wie zeigt sich Neurodermitis bei Kindern und Erwachsenen?

    Atopische Dermatitis kann schon bei Kleinkindern auftreten, daher ist in manchen Fällen Neurodermitis bereits bei einem Baby anzutreffen. Neurodermitis zu heilen ist nicht möglich, weswegen manche Betroffene im Erwachsenenalter immer noch daran leiden. Oft nimmt ein atopisches Ekzem im Erwachsenenalter einen schwereren Verlauf als in jungen Jahren. In unterschiedlichen Lebensabschnitten sind dabei verschiedene Körperpartien unterschiedlich stark von der Neurodermitis betroffen.


    Atopisches Ekzem im Säuglingsalter

    Diese chronische Ekzemform zeigt sich nicht vor dem dritten Lebensmonat und ist eher durch eine diffuse Verteilung vor allem im Gesichts-, Kopf- und Halsbereich sowie an den Streckseiten der Arme und Beine charakterisiert. Begleitet ist diese Form von einem meist sehr quälenden Juckreiz, der die Säuglinge und damit auch die Eltern v. a. nachts nicht zur Ruhe kommen lässt. Zudem ist die Haut insgesamt sehr trocken. Der Windelbereich bleibt häufig frei. Eine zusätzliche bakterielle Superinfektion kann die Therapie erschweren.


    Atopisches Ekzem im Kindesalter

    Hier verlagern sich die Ekzemherde langsam in die Beugenbereiche, v. a. in die Ellenbeugen und Kniekehlen.

    Diese Areale zeigen schließlich eine ausgeprägte Lichenifizierung mit starker Austrocknung, Verdickung und Schuppung. Die Haut ist insgesamt sehr trocken. In diesem Alter kommen schließlich auch störende Handekzeme hinzu, Gesicht und Hals sind häufig weiterhin betroffen. Auch hier kann es durch bakterielle Superinfektionen zu einer deutlichen Verschlechterung des Hautbildes kommen. Die Hautareale sind anfälliger für virale Infekte, z. B. treten Dellwarzen (Mollusca contagiosa) oder eine bakteriell bedingte Borkenflechte (Impetigo contagiosa) auf. Zudem kann z. B. Schwimmunterricht in chlorhaltigem Wasser die Haut noch mehr austrocknen und eine Verschlechterung einer bestehenden Neurodermitis provozieren.


    Atopisches Ekzem beim Erwachsenen

    Bei Erwachsenen gibt es ganz unterschiedliche Bilder und Ausprägungsgrade einer atopischen Dermatitis. So gibt es Minimalvarianten, die sich z.B. nur an Lidern, Händen, Hals und Genital zeigen, aber auch extrem ausgeprägte, mit einer generalisierten Rötung der gesamten Haut einhergehende schwere Formen. Eine sehr häufige Variante ist das nummuläre Ekzem, das mit kreisrunden (nummulären) bis ovalen, häufig randbetonten, schuppenden oder verkrusteten Plaques einhergeht. Die Haut ist generell trocken und empfindlich, bedarf einer konsequenten, täglichen, rückfettenden Pflege und neigt zu Juckreiz.

    Experten-Tipp

    Meiden Sie irritierende, austrocknende Substanzen, Allergene und intensiven Wasserkontakt. Beginnen Sie eine Basistherapie mittels konsequenter,
    rückfettender und dem Grad der Hauttrockenheit angepasster Pflege.

    Meiden Sie irritierende, austrocknende Substanzen, Allergene und intensiven Wasserkontakt. Beginnen Sie eine Basistherapie mittels konsequenter, rückfettender und dem Grad der Hauttrockenheit angepasster Pflege.

    Was sind die Ursachen für Neurodermitis?

    Die Ursachen für die Entstehung sind vielfältig. Eine genetische Veranlagung spielt eine herausragende Rolle. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Kind eine atopische Dermatitis ausbricht, wenn ein Elternteil an Heuschnupfen, allergischem Asthma oder Neurodermitis leidet, beträgt 50 %, wenn beide Elternteile betroffen sind sogar 75 %. Durch diese Veranlagung ist die Hautbarriere gestört, sodass die Haut austrocknet und ihre Empfindlichkeit zunimmt. Des Weiteren können aufgrund dieser Barrierestörung Substanzen und Allergene in die Haut eindringen, die auf gesunder Haut keine Chance hätten.

    Zu den Punkten, die ebenfalls wiederholt bei Neurodermitis als Ursachen gehandelt werden, gehört die „Hygiene-Hypothese“. Diese geht davon aus, dass Menschen in der modernen Welt durch übermäßige Hygiene in zu geringem Maße mit Keimen konfrontiert werden, sodass das Immunsystem diese unverhältnismäßig starke Reaktion zeigt.

    Was sind die Ursachen für Neurodermitis?

    Die Ursachen für die Entstehung sind vielfältig. Eine genetische Veranlagung spielt eine herausragende Rolle. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Kind eine atopische Dermatitis ausbricht, wenn ein Elternteil an Heuschnupfen, allergischem Asthma oder Neurodermitis leidet, beträgt 50 %, wenn beide Elternteile betroffen sind sogar 75 %. Durch diese Veranlagung ist die Hautbarriere gestört, sodass die Haut austrocknet und ihre Empfindlichkeit zunimmt. Des Weiteren können aufgrund dieser Barrierestörung Substanzen und Allergene in die Haut eindringen, die auf gesunder Haut keine Chance hätten.

    Zu den Punkten, die ebenfalls wiederholt bei Neurodermitis als Ursachen gehandelt werden, gehört die „Hygiene-Hypothese“. Diese geht davon aus, dass Menschen in der modernen Welt durch übermäßige Hygiene in zu geringem Maße mit Keimen konfrontiert werden, sodass das Immunsystem diese unverhältnismäßig starke Reaktion zeigt.

    Wodurch wird ein atopisches Ekzem ausgelöst?

    Trotz genetischer Veranlagung muss ein atopisches Ekzem nicht zwingend ausbrechen. Es kann jedoch durch verschiedene Auslöser getriggert werden. Zu solchen Triggerfaktoren zählen zum Beispiel:

    • Allergene: Hausstaubmilben, Gräserpollen, Tierhaare und bei Säuglingen häufig auch Nahrungsmittel.
    • Hautrockenheit: Austrocknende klimatische Faktoren, aber auch Pflegefehler begünstigen ebenfalls eine atopische Dermatitis.
    • Hautirritierende Materialien und Stoffe: Beispielsweise Stoffe aus Wolle, hautreizende Kosmetika oder Reinigungsmittel können bei Betroffenen einen Neurodermitisschub auslösen oder eine bestehende Neurodermitis verschlechtern.
    • Infektionen: Infektionen spielen bei Neurodermitis in gleich zweierlei Hinsicht eine bedeutende Rolle. Zum einen können sie wie im Falle einer Erkältung ein atopisches Ekzem überhaupt erst anschieben, zum anderen ist es möglich, dass Bakterien, Viren und Pilze bei einer bereits vorhandenen Neurodermitis zu einer Verschlechterung des Krankheitszustandes führen.
    • Klima: Temperaturschwankungen, extreme klimatische Bedingungen und Schwüle und damit einhergehendes Schwitzen sind begünstigende Faktoren.
    • Hormonelle Schwankungen: Ein atopisches Ekzem kann durch eine hormonelle Umstellung des Körpers getriggert werden. Während einer Schwangerschaft, der Menstruation oder in der Menopause erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch oder eine Verschlechterung einer atopischen Dermatitis.
    • Psyche: Psychische Belastungen wie Stress können ebenfalls eine Neurodermitis deutlich verschlechtern.

    Was tun bei Neurodermitis?

    Da sich die Veranlagung zu einem atopischen Ekzem bzw. das Vorhandensein einer atopischen Diathese nicht beseitigen lässt, ist eine Neurodermitis per se nicht zu heilen. Aber natürlich ist es möglich, durch eine Therapie die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Das bedarf jedoch der Eigeninitiative. So können die symptom- und damit beschwerdefreien Zeiten verlängert und die Schübe abgemildert werden.


    Auslöser meiden

    Da zahlreiche Trigger für Neurodermitis existieren, gilt es diese konsequent zu meiden. Falls den Betroffenen nicht klar ist, welches die Auslöser sind, hilft oft das Führen eines Symptom-Tagebuches, in dem über mehrere Wochen die Beschwerden sowie deren mögliche Auslöser dokumentiert werden.


    Basispflege

    Das atopische Ekzem bedarf einer sehr milden, hautschonenden Reinigung und einer konsequenten, rückfettenden, schützenden und individuell angepassten Basispflege. Körperlotionen mit z. B. pflanzlichen Ölen (Nachtkerzenöl), Dexpanthenol, Zink oder Urea sollten nach individueller Testung angewendet werden. Mehrfach tägliches, heißes und ausgiebiges Duschen sowie langes Baden sollte ebenso gemieden werden wie jegliche Form von Irritation.

    Was tun bei Neurodermitis?

    Da sich die Veranlagung zu einem atopischen Ekzem bzw. das Vorhandensein einer atopischen Diathese nicht beseitigen lässt, ist eine Neurodermitis per se nicht zu heilen. Aber natürlich ist es möglich, durch eine Therapie die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Das bedarf jedoch der Eigeninitiative. So können die symptom- und damit beschwerdefreien Zeiten verlängert und die Schübe abgemildert werden.


    Auslöser meiden

    Da zahlreiche Trigger für Neurodermitis existieren, gilt es diese konsequent zu meiden. Falls den Betroffenen nicht klar ist, welches die Auslöser sind, hilft oft das Führen eines Symptom-Tagebuches, in dem über mehrere Wochen die Beschwerden sowie deren mögliche Auslöser dokumentiert werden.


    Basispflege

    Das atopische Ekzem bedarf einer sehr milden, hautschonenden Reinigung und einer konsequenten, rückfettenden, schützenden und individuell angepassten Basispflege. Körperlotionen mit z. B. pflanzlichen Ölen (Nachtkerzenöl), Dexpanthenol, Zink oder Urea sollten nach individueller Testung angewendet werden. Mehrfach tägliches, heißes und ausgiebiges Duschen sowie langes Baden sollte ebenso gemieden werden wie jegliche Form von Irritation.

    Medikamentöse Therapie

    Topische Kortikosteroide und Calcineurin-Inhibitoren führen durch eine Abmilderung der Reaktionen des Immunsystems zu einer Abschwächung der Entzündungsreaktion. Unterstützt werden kann dies durch gerbstoffhaltige Externa und z. B. Schwarztee-Umschläge. In schweren Fällen werden systemische Therapien eingesetzt. Auch Licht- und Klimatherapie zeigen ein sehr gutes Ansprechen.


    Hyposensibilisierung

    Sofern die Neurodermitis mit einer Allergie einhergeht, kann eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden, um die Überreaktion des Immunsystems auf die Allergene abzuschwächen.


    Unterstützende Maßnahmen

    Weitere Maßnahmen helfen bei einem Neurodermitisschub die Symptome zu mildern. Dazu gehören beispielsweise therapeutische Maßnahmen, die den oft quälenden Juckreiz behandeln oder z. B. bakterielle Superinfektionen direkt angehen.

    Psychologische Behandlung und Entspannungsübungen

    Professionelle psychologische Betreuung und Entspannungstechniken helfen vielen Betroffenen dabei, sowohl mit den psychosozialen Aspekten eines atopischen Ekzems als auch mit den Einschränkungen der Lebensqualität durch den oft quälenden Juckreiz und den sichtbaren Ausschlag zurechtzukommen. Außerdem können hier möglicherweise psychisch bedingte Trigger entdeckt und gemieden werden.


    Ernährung

    Auch hier empfiehlt sich das Führen eines Beschwerde-Tagebuches, um mögliche Zusammenhänge zwischen einer Verschlechterung oder Auslösung eines atopischen Ekzems und der Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel herzustellen. Eine durch Nahrungsmittelallergien bedingte Verschlechterung einer Neurodermitis gibt es häufig im Säuglingsalter. Entsprechende Nahrungsmittel sollten dann zumindest zeitweise gemieden werden.

    Unsere Empfehlung

    EXTRODERM

    EXTRODERM


    Ob durch Umwelteinflüsse, Veranlagung oder Alterung – Haut, die sich trocken und sensibel zeigt, wird leicht rissig, kann nur unzureichend Feuchtigkeit binden und trocknet dadurch immer stärker aus. Juckreiz und schuppige Haut können hinzukommen und beeinträchtigen das Hautgefühl zusätzlich.

    EXTRODERM wirkt dieser ungünstigen Entwicklung behutsam entgegen – in zweifacher Hinsicht: Die sanfte Pflegeformel befeuchtet die Haut unmittelbar und unterstützt sie dabei, nach und nach wieder selbst Feuchtigkeit zu binden. So kommt die Haut allmählich zur Ruhe und kann neue Kraft schöpfen. Sie wird geschmeidiger und ein vorhandener Juckreiz nimmt nach und nach ab.

    Der Omega-Komplex aus Inka-Omega-Öl, Borretschsamenöl und Vitamin F wirkt pflegend und auch entzündungshemmend, stärkt die natürliche Hautbarriere und macht so die Haut widerstandsfähiger. Dadurch wird der Feuchtigkeitsverlust vermindert das Feuchthaltevermögen der Haut gesteigert. Panthenol fördert zusätzlich die Regeneration der Haut.

    EXTRODERM


    Ob durch Umwelteinflüsse, Veranlagung oder Alterung – Haut, die sich trocken und sensibel zeigt, wird leicht rissig, kann nur unzureichend Feuchtigkeit binden und trocknet dadurch immer stärker aus. Juckreiz und schuppige Haut können hinzukommen und beeinträchtigen das Hautgefühl zusätzlich.

    EXTRODERM wirkt dieser ungünstigen Entwicklung behutsam entgegen – in zweifacher Hinsicht: Die sanfte Pflegeformel befeuchtet die Haut unmittelbar und unterstützt sie dabei, nach und nach wieder selbst Feuchtigkeit zu binden. So kommt die Haut allmählich zur Ruhe und kann neue Kraft schöpfen. Sie wird geschmeidiger und ein vorhandener Juckreiz nimmt nach und nach ab.

    Der Omega-Komplex aus Inka-Omega-Öl, Borretschsamenöl und Vitamin F wirkt pflegend und auch entzündungshemmend, stärkt die natürliche Hautbarriere und macht so die Haut widerstandsfähiger. Dadurch wird der Feuchtigkeitsverlust vermindert das Feuchthaltevermögen der Haut gesteigert. Panthenol fördert zusätzlich die Regeneration der Haut.

    Weitere Hautthemen

    Juckende Haut
    Juckende Haut
    Empfindliche Haut
    Empfindliche Haut
    Rötungen im Gesicht
    Rötungen im Gesicht